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Mittwoch, 21. Januar 2009

Duo entführte und vergewaltigte 19-Jährige: Haft

Ein 18-jähriger Kärntner ist am Landesgericht Klagenfurt wegen Vergewaltigung, Nötigung und anderer Delikte zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Wie erst jetzt bekannt wurde, fand der Prozess bereits vergangene Woche statt. Der Bursch hatte mit einem 17-jährigen Komplizen im August 2008 eine junge Frau entführt.

Das Duo fuhr mit der 19-Jährigen per Zug nach Oberösterreich und Salzburg, wobei sie mehrmals zu Oralverkehr genötigt und vergewaltigt wurde. Der Fall hatte für großes Aufsehen in Österreich gesorgt - drei Tage lang befand sich die junge Frau in der Gewalt ihrer Entführer.


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Neben der sexuellen Nötigung wurde sie auch dazu gezwungen, am Bahnhof in Salzburg mit einem anderen Reisenden gegen Geld Oralverkehr durchzuführen. Der Preis: fünf Euro. Außerdem musste die 19-Jährige mit einem Abschleppseil an den Händen gefesselt einem Auto nachlaufen. Gerettet wurde sie durch Zufall - bei der Routinekontrolle einer Polizeistreife konnte sie auf sich aufmerksam machen.

17-jähriger Komplize bereits im Oktober 2008 verurteilt

Abseits jeglichen Medienrummels fand in der Vorwoche der Prozess gegen den Haupttäter statt. Er musste sich laut Anklageschrift wegen Nötigung, Vergewaltigung, Diebstahls und Urkundenunterdrückung verantworten. Der 17-jährige Freund des Entführers war bereits im Oktober vergangenen Jahres zu fünf Monaten bedingter Haft wegen Unterlassung der Verhinderung einer Straftat verurteilt worden.

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Quelle: www.krone.at

Sonntag, 28. Dezember 2008

Entführte Frau lebend in Kofferraum gefunden


Entführte Krankenschwester Magdeline Makola (38)

Eine entführte Krankenschwester aus Schottland ist elf Tage nach ihrem Verschwinden lebend im Kofferraum ihres Autos gefunden worden. Die 38-Jährige aus Livingston kam stark unterkühlt, ausgetrocknet und traumatisiert ins Krankenhaus. Die erfolgreiche Spur: Während der Suche wurde Geld von ihrem Konto abgehoben.

Die Polizei nahm am Sonntag einen 35 Jahre alten Verdächtigen fest. Neben dem Motiv für die Tat war zunächst unklar, ob die Frau betäubt oder mit Waffengewalt in den Kofferraum gezwungen worden war. Bei ihrer Entführung trug sie nur ein Nachthemd,



Bereits kurz nach ihrer Rettung am zweiten Weihnachtsfeiertag hatte die Frau den Ermittlern erzählt, dass sie ihren Entführer kenne. Es handelt sich laut Polizei um einen flüchtigen Bekannten, den sie vor einigen Jahren durch einen gemeinsamen Freund kennengelernt hatte.

Die Krankenschwester war zuletzt bei der Arbeit in Edinburgh am 15. Dezember gesehen worden. Als sie drei Tage später nicht zu ihrer nächsten Schicht erschien, wurde sie als vermisst gemeldet.


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Während der Suche, bei der für die Jahreszeit relativ milde Temperaturen herrschten, wurde Geld vom Konto der 38-Jährigen abgehoben. Die Spur der Transaktionen führte die Polizei in die Stadt Airdrie, etwa 20 Kilometer von Glasgow

Freitag, 26. Dezember 2008

Zweifel an Aussage eines Vergewaltigungsopfers

Nach der Entführung und Vergewaltigung einer 16-Jährigen fahndet die Polizei in Deutschland und Österreich weiter nach dem Täter. Bislang habe man noch keine Spur, teilte die Polizei am Donnerstag in Regensburg mit. Die Jugendliche wurde an Heiligabend in der Stadt von einem Unbekannten in den Kofferraum eines Autos gezwungen, nach Österreich verschleppt und dort vergewaltigt.

Die Polizei fahndet nach einem Mann im Alter von etwa 26 bis 28 Jahren, der etwa 1,85 Meter groß ist und eine dickliche Statur mit Bauchansatz hat. Er trägt ein Oberlippen- und Kinnbart, wie Polizeisprecher Michael Rebele mitteilte. Der Vergewaltiger fuhr offenbar ein silberfarbenes Auto mit österreichischem Kennzeichen, das ein „M“ als Bestandteil hat.



Die 16-Jährige wurde auch am Donnerstag von deutschen Beamten befragt. Die bayerische Polizei zweifelt nach eigenen Angaben nicht an ihrer Aussage. „Wir gehen davon aus, dass sich das Geschehen so zugetragen hat“, sagte Rebele. Zuvor waren von österreichischen Ermittlern „massive Zweifel“ an der Darstellung geäußert worden, wie die Nachrichtenagentur APA berichtete. Demnach habe das Opfer widersprüchliche Angaben gemacht.

Nach eigenen Aussagen war die Jugendliche am frühen Mittwochmorgen gegen 04.30 Uhr in Regensburg auf dem Weg zum Bahnhof, als ein Auto neben ihr hielt. Ein Mann sei ausgestiegen, habe ein Klappmesser gezückt und das Mädchen in den Kofferraum gezwungen. Dann sei er in das oberösterreichische Grenzgebiet gefahren, habe sein Opfer aus dem Kofferraum gezerrt und es vergewaltigt.



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Wie aus den Aussagen hervorgeht, lud der Mann die 16-Jährige dann am Bahnhof in Linz ab und drohte ihr, sie umzubringen, falls sie zur Polizei gehen sollte. Das Mädchen meldete die Tat dennoch sofort der Polizei. Bereits aus dem Kofferraum des Autos hatte sie per Mobiltelefon die deutsche Polizei alarmiert, die den Wagen aber nicht orten konnte.

Einen ähnlichen Fall gab es am Samstag in Sachsen. Ein Unbekannter zwang dabei in Chemnitz eine 18-Jährige in den Kofferraum seines Wagens. Die Frau wurde in der Nähe der Stadt Colditz ausgesetzt.

Die Täterbeschreibung gleicht derjenigen aus Regensburg: Die Beamten fahnden nach einem etwa 25-jährigen Mann, der zwischen 1,80 und 1,90 Meter groß ist und mit sächsischem Dialekt spricht. Er fuhr einen silberfarbenen Wagen. Ob es sich um den selben Täter handelt, war zunächst unklar. „Ich kann nicht sagen, ob es da einen Zusammenhang gibt“, sagte Polizeisprecher Rebele.

Quelle: aol.de

Mittwoch, 24. Dezember 2008

16-jähriges Mädchen verschleppt und vergewaltigt

Ein 16-jähriges Mädchen aus Regensburg ist von einem offenbar aus Österreich stammenden Autofahrer entführt, über die Grenze verschleppt und vergewaltigt worden. Dem Mädchen gelang es zwar, per Handy die Polizei zu alarmieren, als sie im Kofferraum eingesperrt war. Die Beamten schafften es aber nicht, das Handy zu orten.

Ein 16-jähriges Mädchen ist am frühen Mittwochmorgen von einem noch unbekannten Mann aus Regensburg mit einem Auto entführt und später im oberösterreichischen Grenzgebiet vergewaltigt worden. Anschließend ließ der Täter das Mädchen vor dem Hauptbahnhof in Linz wieder frei. Nach Angaben eines Polizeisprechers in Linz war die junge Frau gegen 4.30 Uhr von ihrer Wohnung aus auf dem Weg zum Bahnhof, als neben ihr ein Auto stoppte. Der Fahrer stieg aus, bedrohte sie mit einem Klappmesser und zwang sein Opfer, in den Kofferraum zu steigen. Zwar gelang es dem Mädchen, von dort mit ihrem Handy die Polizei zu alarmieren. Den Beamten gelang es jedoch nicht, das Handy zu orten und das Auto zu verfolgen.



Im oberösterreichischen Grenzgebiet hielt der etwa 25-jährige Täter dann an, zerrte sein Opfer aus dem Kofferraum und vergewaltigte es. Danach zwang er die junge Frau, wieder in den Wagen zu steigen und brachte sie zum Linzer Hauptbahnhof, wo er sie aus dem Wagen stieß. Zuvor hatte er gedroht, sie umzubringen, falls sie zur Polizei gehen würde. Die 16-Jährige ging jedoch sofort zum nächsten Revier und meldete das Verbrechen.

Von dem als übergewichtig beschriebenen Täter, der nach eigenen Angaben gegenüber seinem Opfer bereits wegen Vergewaltigung gesucht werde, fehlte zunächst jede Spur. Berichte, wonach das Auto ein Kennzeichen der oberösterreichischen Stadt Gmunden hatte, konnte der Polizeisprecher nicht bestätigen. Die Untersuchung und Befragung des Opfers sei noch im Gange, hieß es in Linz. Nach einer ersten Beschreibung trug der Täter einen Oberlippenbart und fuhr ein silbergraues Auto.

Quelle: aol.de

Dienstag, 9. Dezember 2008

Sex-Prozess: Der Mädchenfänger von Dresden

Er entführte Schulkinder, verschleppte und vergewaltigte sie. Nach 33-monatiger Jagd und der größten DNA-Fahndung der Polizeigeschichte wurde der Täter gefasst. Jetzt kommt er vor Gericht.

„Freundlich, lieb, zurückhaltend, zuvorkommend, ordentlich, anständig, stinknormal.“ Über seinen Mandanten Carsten D. weiß der Dresdner Strafverteidiger Stefan Heinemann nur das Beste zu berichten. Dazu zählt auch, dass Polizisten auf dem Computer des 33-Jährigen „kein einziges Kinderpornobild“ gefunden hätten.

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Alles andere als harmlos
Das mag sogar stimmen. So harmlos, wie sein Anwalt ihn beschreibt, ist Carsten D. freilich nicht. Ab Dienstag muss er sich vor dem Landgericht Dresden verantworten wegen schweren sexuellen Missbrauchs und Vergewaltigung zweier Mädchen im Alter von neun und elf Jahren.

Dass er überhaupt angeklagt wurde, ist der Hartnäckigkeit der Strafverfolger zu verdanken. Nachdem alle anderen Ermittlungsansätze gescheitert waren, bliesen sie zur aufwändigsten DNA-Fahndung der Kriminalgeschichte. Kosten: 280 000 Euro. Auf der Liste standen zunächst Namen von 127 751 Männern. Das Untersuchungsgebiet erstreckte sich über 27 Meldebezirke und reichte bis an die Grenze Brandenburgs.

Es hätte Jahre gedauert, sämtliche Männer zu überprüfen. Also siebten die Beamten im Stil einer Rasterfahndung jene Kandidaten aus, die als Täter eher nicht in Frage kamen. Am Ende gaben 20 000 Männer Speichelproben ab – auch Carsten D., ein schlanker, athletischer Mann von einsfünfundsiebzig und durchschnittlicher Intelligenz. Aufgewachsen in der DDR, Abschluss 10. Klasse, Lehre als Straßenbauer und Steinsetzer, Hobbyfußballer, Sternzeichen Löwe. Zuletzt arbeitete er als Lkw-Fahrer.

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Kinder von der Straße gefangen
Rückblick: Dresden, 6. September 2005, 16 Uhr. Carsten D. fährt seit einer halben Stunde mit seinem Suzuki Baleno durch den Stadtteil Hellerau. Er sieht ein Mädchen. Die Neunjährige kommt aus dem Hort. Carsten D. folgt ihr, packt sie, hält ihr den Mund zu und wirft sie auf die Rückbank seines Autos. „Sei ruhig!“, befiehlt er.

Die Fahrt dauert 40 Minuten und endet nach 21 Kilometern – in einem Wald. Dort missbraucht der Mann das Mädchen im Fond seines Wagens. Anschließend fährt er sein Opfer zurück nach Dresden. Carsten D. erklärt der Schülerin, wie sie am schnellsten in jene Straße findet, in der er sie vor gut zwei Stunden entführt hatte. Er zeigt ihr einen Schleichweg. Am Ende drückt er dem schwer verletzten Kind drei Euro in die Hand und befiehlt ihm, niemandem etwas über das Geschehene zu erzählen.

Opfer mit dem Tode bedroht

Vier Monate später. Am 10. Januar 2006 radelt ein Mädchen gegen 18 Uhr von der Tanzschule nach Hause. Das elterliche Haus in Coswig ist fast in Sichtweite, doch die Elfjährige erreicht es nicht. Von hinten überfällt sie ein Mann, hält ihr den Mund zu und drückt einen Schraubendreher an ihren Hals. Carsten D. zerrt das Kind ins Auto, einen dunkelblauen Daewoo Espero. Falls sie sich wehren sollte, werde er sie umbringen, droht er der Kleinen. Diesmal dauert die Fahrt 55 Minuten. Bis in den Wald, in dem er das Kind missbraucht, sind es 38 Kilometer. Wie schon beim ersten Mal bringt er das Opfer zurück zum Entführungsort. Auf einem Baumarkt-Parkplatz setzt er es aus.

Angst, Hysterie und viele kalte Spuren
Spätestens nach der zweiten Entführung wussten die Dresdner, ein Sextäter ist unter ihnen. Ein skrupelloser Mann, der Mädchen fängt. Am helllichten Tag. Als einen Tag später auch noch die 13-jährige Stephanie spurlos vom Schulweg verschwand, schlug die latente Sorge vieler Eltern in Angst und Hysterie um.

Und die Polizei? Im Fall Stephanie stümperten die Beamten wochenlang ergebnislos vor sich hin. Bei den anderen Mädchen gab es Hoffnung: Aufgrund der DNA-Spuren war klar, dass es sich um ein und denselben Täter handelte. Die Fahnder kannten Form und Farbe des ersten Tatautos sowie ein Fragment des Kennzeichens. Täterbeschreibungen der Mädchen ließen zwar auf Alter und Statur schließen und gereichten sogar zur Erstellung von Phantombildern. Dennoch bleib der Mann unerkannt.

Mehr als 2000 Hinweise aus der Bevölkerung führten ins Leere. Auch die Profiler kamen nicht entscheidend voran. Viel mehr, als dass der Täter einen engen Bezug zu Dresden haben muss und vermutlich ein sozial angepasstes, unauffälliges Leben führt, konnten sie den Tatumständen nicht entnehmen.

Ein Rest Hoffnung blieb. Am 19. Mai 2006 startete die sächsische Polizei eine Gen-Fahndung ohne Beispiel. Theoretisch kamen fast 130 000 Männer als Täter in Frage. Noch während Tausende Kandidaten Speichelproben abgaben, stellten die Beamten ihr Suchraster immer feiner. Schließlich trafen wesentliche Kriterien (früherer Wohnort, Autokennzeichen ...) nur noch auf zwei Männer zu. Einer von ihnen wies keine Ähnlichkeit mit den Phantombildern auf – und war aus dem Rennen.

Übrig blieb Carsten D., ein weitgehend unbescholtener Mann. In der Sexualstraftäterdatei des Bundeskriminalamtes war er nicht registriert, die sächsische Polizei hatte ihn nur ein einziges Mal auf dem Radar – wegen eines Verkehrsdelikts. Carsten D. hätte am 31. Mai zum Speicheltest gemusst, die schriftliche Einladung lag bereits im Postverteiler des Landeskriminalamtes. Nach der Rasterung schien es sinnvoll, sich den Mann früher vorzuknöpfen.

Banales Ende einer spektakulären Jagd
Am Morgen des 21. Mai 2008 ruft ein LKA-Beamter Carsten D. auf dem Handy an. Der ist mit seinem Lkw auf der A 13 Berlin-Dresden unterwegs, hat aber gegen ein Gespräch nichts einzuwenden. Gegen 9 Uhr treffen sich die beiden auf einem Parkplatz an der Autobahnabfahrt Thiendorf. Carsten D. fragt: „Wie sind Sie auf mich gekommen?“ Und will wissen: „Werden die Daten nach der Untersuchung gelöscht?“ Dann unterschreibt er das Einwilligungsformular und lässt sich zwei Wattestäbchen in den Mund schieben. Auf den Polizisten wirkt er ruhig, keine Spur von Nervosität.

Vier Wochen vergehen. Am 17. Juni meldet sich das bayerische Institut, das die DNA-Muster aus Dresden untersucht, beim LKA. Es geht um die Probe mit der Code-Nummer 10010571. Sie stammt von Carsten D. – und ist ein Volltreffer! 33 Monate nachdem sie die Jagd auf das Sex-Phantom eröffnet hatten, nehmen Polizisten den Verdächtigen in seiner sanierten Plattenbauwohnung fest. Er gesteht sofort.

Im Gefängnis wird er Vater
Laut Anklage hatte D. seine Opfer nicht gezielt ausgespäht oder – wie Stephanie-Entführer Mario Mederake – wochenlang beobachtet. Auch hatte er seine Tatautos nicht präpariert, falsche Kennzeichen verwendet oder eine Maske getragen. Spontan waren die Taten dennoch nicht. Oberstaatsanwalt Christian Avenarius: „Noch während der Fahrten hätte er von seinem Plan abrücken können, die Mädchen zu missbrauchen.“

Mit den meisten Annahmen lagen die Profiler richtig. Aus dem Umstand, dass der Täter die Mädchen am Ende des Martyriums „beruhigte“ und ihnen den Weg nach Hause wies, schlossen sie: Der Mann hat möglicherweise einen Bezug zu Kindern. Tatsächlich wird Carsten D. in Kürze Vater. Kind und Freundin dürfte er mittelfristig eher selten zu Gesicht bekommen. Ihm drohen 15 Jahre Haft.

Letzter Ausweg: DNA-Massentest



Quelle: focus.de