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Mittwoch, 21. Januar 2009

11 Jahre nach brutalem Mord verurteilt

Ein Niederländer hatte seinen Bruder gehäutet und zerhackt, den Kopf im Schnellkochtopf gekocht, den Penis die Toilette hinuntergespült.

Elf Jahre nach dem brutalen Mord an seinem Bruder ist ein Niederländer zu 20 Haft verurteilt worden. Zudem wurde der 52-Jährige wegen des Erwürgens seiner Frau, die ihm bei der ersten Tat geholfen hatte, für schuldig befunden, wie ein Gericht im nordniederländischen Haarlem am Dienstag mitteilte. Der Mann tötete mit Hilfe seiner Frau und deren Freundin seinen Bruder im November 1997 mit Hammerschlägen auf den Kopf. In den darauffolgenden Wochen wurde die Leiche im Schlafzimmer gehäutet, zersägt und zerhackt.

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Kopf im Schnellkochtopf gekocht
Der Mann plante den Mord an seinem damals 28-jährigen Bruder wochenlang. Vor Gericht kamen weitere gruselige Details der Tat ans Licht. So wurde der Kopf des Opfers abgetrennt und in einem Schnellkochtopf gekocht. Der Penis wurde die Toilette hinuntergespült. Andere Leichenteile wurden später am Straßenrand abgelegt. Die Polizei konnte sie jahrelang nicht dem Opfer zuordnen.

Motiv steht in den Sternen

Ein mögliches Motiv für den Mord am Bruder kam vor Gericht nicht zur Sprache. Die Staatsanwaltschaft ging aber davon aus, dass seine Frau fünf Jahre später sterben musste, weil sie ihr Schweigen über die Tat brechen wollte. Ihre Leiche wurde bisher nicht gefunden. Die Suche nach ihr brachte den ganzen Fall ins Rollen und die Ermittler auf die Spur der Freundin, die ebenfalls an dem ersten Mord beteiligt war. Sie war bereits im Vorjahr zu acht Jahren Haft verurteilt worden.

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Quelle: www.oe24.at

Donnerstag, 25. Dezember 2008

Ukraine: Urteil gegen 36-fachen Sexualmörder

Zu lebenslänglicher Haftstrafe verurteilte ein Gericht in der ukrainischen Industriestadt Dnjepropetrowsk einen ehemaligen Polizisten wegen Mordes an 36 Frauen. Der heute 57-jährige Mann soll die Verbrechen zwischen 1984 und 2005 verübt haben.

Einige der Opfer waren Minderjährige. In Gutachten wurde der Mörder als psychisch gesund bezeichnet. Vier weitere Frauenmorde konnten dem Mann nicht eindeutig nachgewiesen werden.



Gruselige Statistik
Mit 36 Sexualmorden liegt der Mann in der Statistik auf Platz zwei oder drei der Serienmörder aus Osteuropa. 52 Morde hatte der ukrainische Ex-Seemann Antoli Onoprijenko auf dem Gewissen, der jetzt eine lebenslange Haftstrafe verbüsst. Er hatte aus Habgier sogar ganze Familien getötet.

Der berüchtigte Andrej Tschikatilo war auch ukrainischer Abstammung, trieb sein Unwesen aber im südrussischen Rostow am Don, wo er Lehrer war. Er ermordete 53 Frauen. Tschikatilo wurde 1994 hingerichtet.


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64 Morde hatte der Moskauer Alexander Pitschuschkin nach eigenen Aussagen eigentlich geplant, wurde aber nach dem 60. gefasst. Nachgewiesen wurden dem "Mörder vom Bizewski Park" 48 Morde. Pitschuschkin ist hinter Gittern in Behandlung.

Bild: flickr.com/ed ed