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Montag, 19. Januar 2009

Kinderporno-Anzeige gegen Hessens Justizminister

Jürgen Banzer ist geschäftsführender hessischer Kultusminister und Justizminister © Frank Rumpenhorst/DPA

Harte Vorwürfe am Tag nach der Landtagswahl: Gegen den hessischen Justizminister Jürgen Banzer liegt eine Strafanzeige wegen des Besitzes von Kinderpornografie vor. "Verleumdung", sagt der Minister - und erstattet Anzeige.

Der hessische Justiz- und Kultusminister Jürgen Banzer muss sich gegen schwerwiegende Vorwürfe zur Wehr setzen. Wie aus Regierungskreisen am Montag in Wiesbaden verlautete, wird dem CDU-Politiker in einer Strafanzeige der Besitz von Kinderpornografie vorgeworfen. Banzer selbst wies die Vorwürfe zurück.

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"Die Verleumdungen sind empörend und völlig aus der Luft gegriffen", sagte der Minister am Montag in Wiesbaden. Er habe am Sonntag Strafanzeige beim hessischen Landeskriminalamt erstattet. Der Urheber dieser Verleumdungskampagne werde ermittelt und zur Rechenschaft gezogen werden.

Jürgen Banzer ist seit 2005 Justizminister in Hessen, nach der Wahl 2008 hat er außerdem geschäftsführend das Amt des Kultusministers übernommen. Der 53-jährige Anwalt ist verheiratet und hat keine Kinder.

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Quelle: www.stern.de

Montag, 29. Dezember 2008

Betrunkener fährt mit Auto über Skipiste


Mit zwei Promille Alkohol im Blut fuhr ein 21-Jähriger in See im Paznauntal mit seinem Auto über die Skipiste.

Nach einem dreistündigen "Burschenfest" von 11.00 Uhr vormittags bis ca. 14 Uhr in einem Gasthaus in See im Paznauntal, kam ein 21-Jähriger auf eine richtige Schnapsidee: Der stark alkoholisierte Mann stieg in Begleitung seiner drei Freunde ins Auto und fuhr ca. 300 Meter über die Skipiste in Richtung See hinunter.



Der Tiefschnee konnte zum Glück Schlimmeres verhindern: Das Auto blieb vor einem steileren Pistenstück stecken. Das betrunkene Quartett, das das Fahrzeug verlassen hatte, wurde kurz darauf von Polizeibeamten angehalten. Nach kurzem Leugnen gestand der 21-Jährige seine abenteuerliche Fahrt. Ein durchgeführter Alkotest ergab über zwei Promille.

Lustig war die "bsoffene Gaudi" nicht: Zum Zeitpunkt der PKW-Pistenfahrt waren zahlreiche Skifahrer unterwegs, die einer erheblichen Gefährdung ausgesetzt wurden.


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Der 21-jährige Probeführerscheinbesitzer wird u.a. wegen Gefährdung der körperlichen Sicherheit angezeigt.

Quelle: tt.com

Samstag, 20. Dezember 2008

Flick-Leichendiebstahl: Hinweis für 100.000 Euro

Nach dem mysteriösen Diebstahl des Sargs mit der Leiche des Milliardärs Friedrich Karl Flick gibt es eine neue Spur.

Am Samstag forderte ein Nürnberger Anwalt im Auftrag eines anonymen Mandanten die von der Familie Flick ausgeschriebene Belohnung von 100.000 Euro. Im Gegenzug will er mitteilen, wo sich die Leiche befindet.

Der Anwalt fordert die Belohnung und zusätzlich ein Anwalts-Honorar in Höhe von 11.900 Euro sowie die Steuern auf die Belohnung und alle Kosten aus möglichen Ermittlungen oder Strafverfolgungsmaßnahmen gegen den Anwalt oder seinen Mandanten. Die Witwe des 2006 verstorbenen Großindustriellen Friedrich Karl Flick zeigte sich empört. Sie vermute, dass die Täter dahinter stecken. Ingrid Flick habe das Angebot abgelehnt und Anzeige erstatten lassen.

Der Sarg mit der Flick-Leiche wurde im November aus seinem Grab auf dem Friedhof von Velden am Wörthersee in Kärnten gestohlen. Der Milliardär war am 5. Oktober 2006 in seiner Villa am Wörthersee im Alter von 79 Jahren gestorben.