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Samstag, 3. Januar 2009

Starfotograf Toscani lässt Mafia als Marke eintragen


Der für seine provokativen Werbekampagnen bekannte italienische Starfotograf Oliviero Toscani hat mit einer Anti-Mafia-Initiative der besonderen Art für Wirbel auf Sizilien gesorgt.

Der 66-jährige Mailänder, Stadtratsmitglied des Örtchens Salemi bei Palermo, ließ zum Jahresauftakt Mafia als Markennamen registrieren, berichtete die Turiner Tageszeitung «La Stampa». Das Akronym «M.A.F.I.A.» stehe dabei für «Mediterranean Association For Internal Affair».



«Wir sind fassungslos, wie es nicht allen klar sein kann, dass das Wort Mafia für das vergossene Blut unserer Angehörigen steht», protestierte die Präsidentin des Verbands der Opfer der Mafia, Sonia Alfano. «Der Begriff Mafia ist die Essenz aller Verirrungen dieser Nation.» Toscani verteidigte seine Idee hingegen als eine Entscheidung, die Mafia zu «entmythisieren».

Auch Vittorio Sgarbi, Ex-Kulturminister, Bürgermeister von Salemi und Mitträger der Initiative, trat für die neue Marke ein. Die Proteste zeugten einzig von einem «Mangel an Intelligenz». Toscani habe mit der Marke M.A.F.I.A. auf die «ihm eigene paradoxe und provokative Art» gegen die Cosa Nostra protestieren wollen.


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Toscani, der lange Zeit für den italienischen Moderkonzern Benetton fotografierte, ist berühmt für seine provokativen Fotos. Er zeichnete unter anderem verantwortlich für Plakate, die einen neugeborenen Säugling, einen nackten Hintern mit dem Stempel H.I.V.- Positiv und die blutgetränkte Kleidung eines getöteten jugoslawischen Soldaten zeigten. Zuletzt machte er 2007 mit einer Schock-Kampagne gegen Magersucht von sich Reden. Die Plakate zeigten Nacktaufnahmen des französischen Models Isabelle Caro, das seit seinem 14. Lebensjahr an Magersucht leidet.

Quelle: hellwegeranzeiger.de

Donnerstag, 25. Dezember 2008

Video: Red Bull Xmas-Spot bewegt Europa


Der aktuelle Weihnachts-Werbespot von Red Bull beschäftigt sich mit dem Besuch der Weisen bei Maria und Josef, nach der Geburt Jesu in der Krippe.

In dem Clip sind es vier Weise, die neben Gold, Weihrauch und Myrrhe auch Red Bull als Gaben bringen.



Dieser Spot ist in Kroatien, nach Medienberichten Anlass genug gewesen, dass eine kroatische Bürgerbewegung die “menschlichen und religiösen Gefühle” verletzt sah. Die Werbung wurde daraufhin nicht mehr in Kroatien gebracht.

Laut Medien-Informationen liegen auch Beschwerden aus der Schweiz, Polen und Italien vor. Offensichtlich mokiert man sich nicht nur über den vierten Mann, sondern auch über die Tatsache, dass Red Bull den jubelnden Heerscharen die Flügel verpasst haben soll. Eine Aussage, die als Slogan von Red Bull in den unterschiedlichsten Formen beständig kommuniziert wird.

Freitag, 19. Dezember 2008

Porno im Schnee: Viel Lärm um nichts


Ein aufgeregter Vorarlberger hat die Polizei verständigt, weil er sich von zwei Schneemännern in eindeutiger Position abgestoßen fühlte.

Keck streckt der kniende Schneemann seinen Hintern hoch. Oder ist es eine Schneefrau die da kniet? Spekulationen über das Geschlecht der stehenden Figur erübrigen sich. Die zwei Schneemänner in eindeutiger Haltung haben in Vorarlberg einen Polizeieinsatz ausgelöst.

Wie der Internet-Dients vol.at berichtet, rief ein erregter Vorarlberger die Beamten auf den Plan, weil er sich von dem obszönen Arrangement abgestoßen fühlte. Die Beamten allerdings rückten wenig später unverrichteter Dinge wieder ab. Die umstrittenen Schneemänner schmolzen Tage später - auf natürliche Weise - dahin.

Bild: vol.at